Blasmusik ist nicht nur Marsch und Polka!
Das Blasorchester Zell möchte zeigen, dass die Blasmusik kein Synonym für Marsch und Polka ist, sondern allen möglichen Stilrichtungen offen steht.
Demnach ist unsere gespielte Literatur vorwiegend Rock, Pop, Jazz, Funk, Latin, Soul aber auch sinfonische Konzertwerke werden aufgeführt.
Der Leistungstand des Orchester ist die gehobene Mittelstufe, wobei mitunter auch Stücke der Oberstufe gespielt werden.
Die besondere Altersstruktur mit Musikern von 10 bis 50 (+x) Jahren aber vorwiegend jungem Altersdurchschnitt (ca. 23 Jahre) sorgt bei uns für ein schnelles Lernen der Jungen, da sie nach ausreichender musikalischer Bildung im Unterricht gleich in das Orchester integriert werden und von den Erfahrungen der Älteren profitieren.
Herzlich willkommen im Blasorchester Zell und herzlichen Glückwunsch zu 40 neuen Freunden!
Wir proben jeden Montag, außer in den Schulferien, von 19h bis 21h im alten Schulhaus in Zell. Musikbegeisterte aller Altersklassen sind bei uns herzlich willkommen.
Informationen zur Kontaktaufnahme finden Sie unter "Kontakt".
Dirigent
Flöte
Oboe
Klarinette
Fagott
Alt-Saxophon
Tenor-Saxophon
Bariton-Saxophon
Trompete/Flügelhorn
Tenorhorn/Bariton
Posaune
Tuba
Schlagzeug
Das Jugendblasorchester Zell u. A. wurde 1985 gegründet. Damals allerdings noch als Jugendblasorchester Hattenhofen. Der erste Dirigent war Günther Birk. Er begann mit 4 Musikerinnen und 3 Musikern.
Nach und nach wuchs das kleine Orchester, und innerhalb von fünf Jahren war es 1990 auf 56 aktive Musikerinnen und Musiker angewachsen. In dieser Besatzung nahm das junge Orchester bereits bei der Purmerade in Holland teil. Ein Jahr später war das Orchester zu Gast in der Schweiz, um ebenfalls an einem Wettbewerb teilzunehmen.
1992 folgte der Umzug in die Gemeinde Zell u. A., wo das Orchester bis heute beheimatet ist. Es folgten weitere Auslandsauftritte, so zum Beispiel 1997 in Calella in Spanien beim Wettbewerb um die silberne Palme.
Natürlich fehlte auch das jährliche Frühjahrskonzert jeden März nicht. Dieses war immer überaus zahlreich besucht und mit konzertanten bis rockigen Stücken begeisterte das Jugendblasorchester sein Publikum. Als Dirigent Günther Birk im Jahr 2000 nach 15 Jahren seinen Austritt bekannt gab, sah es nicht gut für das Orchester aus. Valentin Oskiel bewahrte das mittlerweile wieder auf 13 Leute zusammengeschrumpfte Orchester vor dem Zusammenbruch. Im Jahre 2001 übernahm Martin Spielvogel das Dirigentenamt.
Als ehemaligem aktiven Musiker des Orchesters lag Martin Spielvogel das Überleben des Vereins genauso am Herzen, wie den wenigen übrig gebliebenen Spielern.
Mit neu ausgewählten Stücken, viel Engagement und einer neu aufgenommenen Werbeaktion (z.B. durch das Schülerferienprogramm) erkämpfte sich das Orchester wieder einen hohen Bekanntheitsgrad. Jugendfreizeiten, viele Auftritte und auch die Teilnahme an Wertungsspielen, z. B. in 2002 in Böhmenkirch oder 2004 in Burladingen festigten die Zusammengehörigkeit und den musikalischen Stand des Orchesters.
2005 konnte die erste CD aufgenommen werden.
Im Jahr 2005 erreichte das Orchester bei einem Wertungsspiel in Sulgen einen erfolgreichen zweiten Platz und man erhielt einige Anfragen, wie zum Beispiel von der Bereitschaftspolizei Göppingen beim Kastanienhock für musikalische Umrahmung zu sorgen, einer Veranstaltung mit etwa 4000 Besuchern.
Im Jahre 2006 nahm das Jugendblasorchester bereits seine zweite CD mit dem Musikverein Börtlingen auf.
Das Jugendblasorchester erhält 2008 mit Markus Heim einen weiteren sehr qualifizierten und vielversprechenden Dirigenten.
An dieser Stelle ist dem 2008 scheidenden Dirigenten Martin Spielvogel ein großes Dankeschön auszusprechen, denn ohne dessen Engagement, Motivation und Arbeitseinsatz wäre das Jugendblasorchester nicht da wo es heute ist. Martin Spielvogel wird uns aber als Musiker und Aushilfsdirigent erhalten bleiben.
Im Jahr 2009 wird aus dem Jugenblasorchester Zell das Blasorchester Zell.
Mit dieser Umbenennung haben wir uns aber bewusst NICHT von der Jugend verabschiedet, sondern uns nach oben geöffnet. Mit dieser Umbenennung wird berücksichtigt, dass wir nicht mehr nur ein Jugendblasorchester sind, in dem man bis Mitte 20 mitspielt, sondern auch "ältere" Musiker bei uns Musik machen, die nun im neuen Namen auch vertreten sind. Ein weiteres Ziel ist es Musiker jenseits der 20 Jahre anzusprechen mit uns Musik aus Leidenschaft zu machen!
Ein Highlight im Jahr 2009 war Chapel in Concert - a hot summernight.
Zusammen mit dem MV Börtlingen und Sängern von Bandbreite gelang ein außergewöhnliches Konzert, das nicht nur die Besucher, sondern auch die Mitwirkenden selbst begeisterte. Vom Konzert ist eine Live-CD erhältlich.
Im Jahr 2010 übernahm Tobias Wegele nach dem kurzfristigen Ausscheiden Markus Heims vorrübergehend die Rolle des Dirigenten, um die Zeit der Suche nach einem neuen qualifizierten Orchesterleiter zu überbrücken. Zum ersten Mal in der Geschichte des Blasorchesters, wurde das überaus erfolgreiche Herbstkonzert zu einem interaktiven Event zwischen Blasorchester und der Swing Tonic Bigband. Sowohl Mitspieler als auch Zuhörer konnten hierbei Einblicke in bisher ungewohnte Musikrichtungen erhalten.
Gesucht und gefunden: 2011 wird Thomas Visockis neuer Dirigent beim Blasorchester Zell.


